Media Atelier - TimeLog 4

Produkt: TimeLog 4
Hersteller: Media Atelier
Anwendung: Tool zur Arbeitszeiterfassung
Preis: 25,- US-Dollar - Update für Ver. 1.x & 2.x 10,- US-Dollar
System: Mac OS X 10.5
Lieferumfang:
  • Nur als Software-Download erhältlich
Produkt-Link: Media Atelier TimeLog 4
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  • Frisch getestet von Jake am 06.04.2008

Einleitung

Die Zeiten, in denen man mühsam seine Arbeitsstunden in einem großen, schweren Buch mitschreibt, sind nun endgültig vorbei. Auch die beschwerliche Kostenberechnung und Aufschlüsselung nach Arbeitstyp hat ein Ende. TimeLog 4 erledigt all das von selbst.
Die hier getestete Version 4.3 benötigt mindestens Mac OS X 10.5. Benutzer älterer Systeme müssen auf TimeLog 3 zurück greifen, was aber kein immenser Nachteil ist.
Das Interface ist einfach zu bedienen, und kommt jedem iTunes-Nutzer auf Anhieb bekannt vor. Das Programm fühlt sich schnell an, und belastet während des Aufzeichnens   sehr wenig Prozessorlast. Der Speicherverbrauch liegt bei moderaten etwa 120MB Ram. Fällt also kaum auf, wenn es im Hintergrund läuft. Einzelne Features lassen sich sogar abschalten.

Der erste Start - Import von iCal-Daten

Als ich das Programm zum ersten Mal öffnete, wurde ich gefragt, ob ich einen iCal-Kalender importieren möchte! Ob ich das will? Na klar will ich. Ich wähle also “Jakob Work” aus und klicke auf Okay. Ich könnte an dieser Stelle auch einen neuen Kalender erstellen, der dann automatisch in iCal eingetragen wird, aber das brauche ich nicht. TimeLog filtert alle Einträge automatisch aus meinem Kalender und sagt mir, wie viele Stunden ich bereits an welchem Projekt gearbeitet habe. Wenn man Kontakte eingetragen hat, werden diese auch erkannt. Bei mir nicht, ich war schlampig.

Dank der intuitiven Oberfläche, die sehr an iTunes erinnert, kenn ich mich schnell aus. Sofort stelle ich meine Stundenpreise ein und weise die einzelnen Kathegorien meinen Arbeitsstunden zu. Ich unterscheide anfangs noch grob zwischen “Design” und “Programmierung”. Nachdem ich merke, wie einfach das ganze geht, erstelle ich einen Sonderstundensatz nach dem anderen. Einen letzten Schritt habe ich noch zu erledigen, dann habe ich alles fertig eingerichtet. Ich muss meine Projekte den Auftraggebern zuweisen. Da ich das in iCal nie gemacht habe, konnte TimeLog das auch nicht übernehmen. Das macht aber gar nichts, ist ja schnell erledigt, schließlich kann ich ja auf mein Adressbuch zugreifen. Die nahtlose integration Systemeigener Programme ist wirklich faszinierend und spart eine Menge Zeit.

Anlegen von Projekten und Kunden

Nach nur 10 Minuten habe ich nun bereits 11 Projekte angelegt, 4 Personen zugewiesen, 5 verschiedene Stundensätze angegeben und insgesamt über 100 Arbeitsstunden eingearbeitet. Ich kann mir meine Arbeitszeiten nach Personen sortiert anzeigen lassen, oder nach Projekten geordnet, was immer ich gerade brauche. Bei Bedarf kann ich mir auch anzeigen lassen, welcher Kunde wie viel Prozent meiner gesamten Arbeitszeit beansprucht hat, oder welches mein mit Abstand größtes Projekt war! Die ansehnliche Tortengrafik macht diese Dinge schnell ersichtlich.

Ich beginne ein neues Projekt, eine Webseite für einen Freund. Da er ein Freund ist, lege ich einen neuen Tarif für ihn an, denn leider schulde ich ihm noch Geld vom letzten Urlaub.  Dann lege ich einen neuen Timer an, um dem Programm einmal alle Parameter zu übergeben. Ich schreibe einen Projekttitel, einen Kontakt und einen Tarif. Das muss ich zum Glück nur einmal machen. Ich drücke den großen roten Record-Button, und los gehts, schon schreibt TimeLog für mich mit. Ein kleines praktisches Icon in der Menuleiste macht mich darauf aufmerksam, wie viel Zeit ich nun schon in das Projekt gesteckt habe.
Gut ist zwar die Integration der Kundendaten aud dem Adressbuch, jedoch ist es relativ umständlich die Daten zu ändern. Hierzu muß über das Menü gegangen werden um das Adressbuch in Kleinform zu öffnen. Ein erneuter Klick ermöglicht erst die Änderung. Gut wäre hier auch die interne Option z.B. zum Anlegen von Kundennummern und Rechnungsdaten.

Eine Frage der Abrechnung

Nachdem der Arbeitsschritt beendet ist, genügt ein schneller Klick auf die Stop-Taste im Programminterface oder im Drop-Down-Menu des Icons in der Menuleiste und schon ist die Aufnahme beendet. TimeLog sagt mir bereits, wie viel ich auf die Rechnung schreiben kann. Der Anfangs gewählte Kalender wird von TimeLog nun noch automatisch durch einen neuen Eintrag ergänzt. Das ist vor allem praktisch, da ich so all meine Daten per Syncronisation auf mein iPhone/iPod legen oder den Kalender im Web veröffentlichen kann. So können auch meine Arbeitskollegen darauf zugreifen.
Nachdem ich nun weiß, wer wie viel bezahlen muss, stelle ich Rechnungen aus. Auch das kann ich in TimeLog vermerken. Ein einfaches System behält alles im Auge. Ich sage den Projekten einfach, ob ich bereits eine Rechnung dafür gestellt habe, oder sogar schon

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